Viele Gemeindemitglieder der Friedensgemeinde sehen ihre Gemeinde auch in der Mitverantwortung für das Leben und das Zusammenleben in ihrem Stadtteil.

Um zur Verbesserung des Wohnumfelds beizutragen, hat sich im Jahr 2001 erstmals eine Umweltgruppe getroffen, die sich seitdem für eine schöpfungserhaltenden Bewirtschaftung der Gebäude einsetzt. 2003 wurde die Friedensgemeinde zum ersten Mal als "Grüne-Gockelgemeinde validiert, sichtbar am "Grünen-Gockel-Symbol", das seitdem am Eingang zum Gemeindehaus hängt.

2007 und 2010 erfolgten zwei Revalidierungen. Und seit dem Janauer 2016 ist das Zertifikat des "Grünen Gockels" erneut durch einen Umweltauditor der Landeskirche Württemberg verlängert worden.

Es gab zwar einige Schwierigkeiten, die Revalidierung personell vorzubereiten, aber wir haben es dann doch mit etwa einem Jahr Verspätung geschafft.

Ökostrom, nachhaltige  Bewirtschaftung des Kirchgartens, Vermeidung von Abfall, Reduzierung des Wasserverbrauchs sind nur einige Projekte, die wir in den letzten 15 Jahren vor Ort umgesetzt haben.

Aber auch eine Wiederaufforstungskampagne in Tansania und die gesundheitliche Aufklärung gegen AIDS der Bevölkerung gehörten zu unseren Projekten.

Alle bislang geplanten weiteren Projekte stehen jedoch in den Sternen. 

Die Pläne zur Sanierung der Gebäude und der Austausch der Wärmepumpen im Heizraum der Kirche wurden jäh in Frage gestellt, nachdem sich nach über 10 Jahren planen und diskutieren herausgestellt hat, dass das Gemeindehaus überhaupt nicht mehr sanierungsfähig ist.

im Moment geht es deshalb um eine Sanierung der Kirche und den Neubau unsrer Gemeinderäume an und in der Kirche.

Pläne zur Dach- und Wandbegünung des neu zu gestaltenden Gebäudes gibt es. Es wird sich zeigen, was beim Bau umgesetzt werden kann.

Die offizielle Übergabe des Grünen Gockels fand im Rahmen eines Gottesdienstes am 8. Mai 2016 statt.

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und sei er noch so klein.

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