Herzlich willkommen zu unserem Neujahresempfang 2019, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehemalige, aktive und zukünftige.

Wir leben in stürmischen Zeiten, sagt uns der Predigttext aus Markus 4,  den Sie am kommenden Sonntag im Gottesdienst bei der Verabschiedung von Frau Wagner und der Einsetzung von Frau Kim- Krohn als neue Kirchenpflegerin hören und sich ab jetzt herzlich eingeladen fühlen dürfen.


Mitarbeiterinnen kommen und gehen, die Gemeinde bleibt, solange Jesus bei uns bleibt.
Schließich ist er und niemand sonst Gründer und Stifter aller Gemeinden, die sich auf ihn berufen, also

auch die Gemeinde des Friedens am Neckartor.
Wir erleben hier gegenwärtig Umbrüche Abbrüche und Neuanfänge.
Ich sehe heute viele bekannte Gesichter, aber auch ein paar neue sind dazu gekommen …
und noch längst nicht alle sind schon angekommen.

Vieles kommt in Bewegung, manches wird bleiben, wie es ist, und über allem steht die Losung für das Jahr 2019:
Suche Frieden und jage ihm nach.

Aber bevor wir uns nun schon wieder von überzogenen Ansprüchen und Vorsätzen jagen und treiben lassen, was „mr“ wieder tun oder lassen müsste, damit man das Klassenziel erreicht, machen wir uns klar:

Der Friede von dem hier die Rede ist, ist kein machbarer Friede.
Er ist schon da. Es gibt ihn. Er wohnt in jedem von uns. Man muss ihn nur kommen lassen und darf ihn nicht gleich wieder verhindern. Dieser Friede steht nicht zur Verfügung. Er gehört uns nicht.

Er wird uns geschenkt.
Er hat etwas mit Gott zu tun.

Und er hat etwas mit dem „Staunen – können“ eines kleinen Kindes an Weihnachten zu tun. Er ist ein Geschenk und man muss es vorsichtig öffnen. In einem dazu passenden Liedtext heißt es über das richtige Aufpacken dieses Geschenks:

"Schweige und höre, neige Deines Herzens Ohr, suche den Frieden."

Sowas hat mit einer achtsamen Lebenshaltung zu tun,
die für Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Respekt steht.

Etwas, was sich des Lebens, des Friedens und auch Gottes nicht bemächtigten will, wie ein trophäensammelnder Machtmensch, sondern dem Frieden wie einem kleinen Vogel vorsichtig die Hand entgegenstreckt, so dass er sich bei einem niederlassen kann.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen gute Begegnungen, die etwas von diesem Frieden Gottes ausstrahlen, nicht nur heute, sondern das ganze Jahr.

Herzlichen Dank, dass sie alle das sind.
Vielen Dank

Pfarrer Thomas Rapp