Himmelfahrt in Friedens- ÖKT in Frankfurt

 

Alles streckt sich zum Leben

- und zum Himmel.

An Christi Himmelfahrt fanden sich über 50 Gottesdienstbesucher aus dem Distrikt Ost zum 4. ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche ein.
Pfarrer Josef Laupheimer von der römisch-katholischen Kirche und Pfarrer Heinz Ulrich Schüür von der reformierten Gemeinde waren neben Pfarrer Thomas Rapp die Zelebranten.

Musikalisch umrahmt von Orgel und Bratsche konnten wir einen stimmungsvollen Gottesdienst feiern.


Der Predigttext aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ermutigte uns als Gemeinschaft auf die Geistkraft Gottes zu vertrauen und in der Berufung als Christ*innen weiterzugehen. Pfarrer Schüür holte die Worte des Apostels in unsere Gegenwart zurück.

Zeitgleich begann an Himmelfahrt der 3. Ökumenische Kirchentag digital in Frankfurt. Hier trafen sich vom 13.-16.Mai Christ*innen aller Konfessionen in ihrer Unterschiedlichkeit und der Verbundenheit im einen Glauben über das Internet.

Digital und analog – über alle Unterschiede suchen wir das Verbindende um uns zum Leben zu strecken.

3. Ökumenische Kirchentag digital in Frankfurt.

Seit 1986 nehme ich an den evangelischen Kirchentagen teil. Dieser Kirchentag war nicht nur besonders, weil er ökumenisch ausgerichtet war.

Er war eben vor allem digital und dezentral. Ich konnte vom Balkon, dem Wohnzimmer, beim Spaziergang, beim Aufräumen, beim Kochen, abends im Bett daran teilnehmen.

Noch nie habe ich so viele Bibelarbeiten gehört.

Noch nie konnte ich musikalische Aufführungen mehrfach hören.

Noch nie konnte ich Frau Merkel einfach stoppen und später anhören.

Also alles anders und doch schon fast normal nach einem Jahr Pandemie mit digitalen Gottesdienstformaten, digitalem Unterricht, digitalen Konferenzen allüberall.

Schaut hin! War das Motto aus Lukas 6. Da wo wir hinschauen, da ist Gott.

Ermutigt durch gute Ideen und Impulse werde ich genauer hinschauen und versuchen wahrzunehmen. Vom Schauen zum Handeln zu kommen ist nur ein Schritt. Ich werde versuchen ihn zu gehen.
Danke für einen Kirchentag der anderen Art.

Ulrike Buckard