Erntedankgottesdienst 2019

Woher ist das Brot gekommen ?

unter diesem Motto feierten am 13. Oktober mit Kindern und Erzieherinnen von Kindergarten und Kindertagheim Friedens mit Pfarrer Thomas Rapp in der Evang. Friedenskirche Stuttgart einen Familien Gottesdienst zu Erntedank

Nach der Befrüßung zogen die Kinder mit Körbchen und ihren Erntegaben in die mit knapp 86 Teilnehmerinnen gut besuchte Friedenskirche ein und legten ihre Gaben am Altar ab.

Später erzählten sie den BesucherInnen etwas über die Entstehung des Brotes und was Gott, die Erde und unser Dank damit zu tun haben.

 

Pfarrer Rapp nahm den Gedanken in seiner Predigt auf

„Woher, woher ist das Brot gekommen?
…haben uns die Kinder eben gefragt.
Weißt du's nicht?“


Mehl hat der Bäcker zum Teig genommen,
Hat ihn geknetet und zugericht'
Und hat ihn gebacken mit Fleiß
lm Ofen so glühend heiß.


Aber woher ist das Mehl dann gekommen?
Der Müller hat Korn in die Mühle genommen,
hab’s in der Steine Gewalt und Gewicht
Und er mahlte das Korn geschwind
Die Mühle drehte der Wind.


Woher, aber ist das Korn gekommen?
Der Bauer hat viele Körnlein genommen.
Er säte sie aus so dicht bei dicht
in den Acker, den er bestellt.
Da wuchs das Korn auf dem Feld.


Woher ist dann aber das Wachsen gekommen?
Das weißt Du nicht?

Mutter Erde hat es von Gott genommen:
Er segnete sie mit Liebe und Licht.
Er schenkte der sprießenden Au
Wind, Sonne, Regen und Tau."

Bauern haben Körner gesät und das reife Korn geerntet.
Müller haben das Korn zu Mehl gemahlen und Bäcker haben Brot damit gebacken.


Woher ist aber das Wachsen gekommen?

Mutter Erde hat es von Gott genommen:
Er segnete sie mit Liebe und Licht.

Menschen können vieles.
Nur eines können sie nicht.
Sie können nichts wachsen lassen.

Das kommt von der Mutter Erde, von Gott gesegnet mit Liebe und Licht.

Es ist nicht selbstverständlich.
Es ist ein Geschenk

Trotz Krankheit, mancher Schicksalsschläge und schmerzlicher Verluste ist bei jedem von uns auch in diesem Jahr etwas gewachsen, was es vorher so noch nicht gab..
Nicht nur auf den Feldern, auch in der Seele.

Wir ernten nicht nur draußen in Wald, Feld und Flur.
Wir ernten auch das, was in diesem Jahres bisher innen gewachsen ist.

Keine Blume öffnet sich, kein Samenkorn fällt auf die Erde, keine Kornähre schwankt im Wind, ohne dass Gott es gewollt hätte.

Gott gibt.
Gott schenkt sich jedem Augenblick.

 

 

Er lässt seine Sonne aufgehen, über Gerechten und Ungerechten, über Frommen und Sündern.

Weil Gott gibt, hat jeder Mensch eine Gabe.
Und jeder, der eine Gabe hat, hat dann auch eine dazu passende Aufgabe.
Diese Gabe will entdeckt werden,
damit die Aufgabe gelöst werden kann.

Dafür haben wir von Gott unsere Fähigkeiten, unsere Talente, unsere Begabungen und unsere Stärken bekommen.

Die Bibel sagt:
Wem viel gegeben ist,
bei dem wird man viel suchen.
Und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr erwarten. (Lk.12,48) ....

 

Der Engel an meiner Seite - Friedensvesper im Oktober

In der Reihe „Friedensvesper“ lädt die Friedengemeinde
Stuttgart von Oktober -Dezember zu musikalischen Abendgottesdiensten jeden ersten Sonntag im Monat  um 18.00 Uhr in die Friedenskirche ein.

Die Herbstreihe wurde eröffnet mit einem Themengottesdienst zu Engeln 


Unter dem Titel „Der Engel an meiner Seite“ nahm Pfarrer Thomas Rapp die gottesdiesntbesucher Besucher mit auf eine Reise zu den Engeln in der Bibel

Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von "Korean Percussion", einer Jazz und Percussion Gruppe unserer Nambu Gemeinde unter der Leitung von Daesik Lee. 

Rhythmische und eindringliche Klänge von von "Korean Percussion" wechselten sich ab mit Lesungen von Ulrike Buckard.

Im Anschluss an den Gottesdienst verköstigte Birgit Schmidt im Friedensbesa die Gäste mit selbstgemachten Suppen und deftigen Zwiebelkuchen.

 

hier ein kleiner Eindruck vom Gottesdienst:

„Der österreichische Schriftsteller Günther Nenning hat eine Nachdenkens werte Begründung für die Existenz von Engeln verfasst:
„Die Autofahrer können nicht fahren,
die Flieger nicht fliegen.
Die Raumschiffer nicht schiffen,
die Atomkraftler nicht krafteln,
die Gentechniker nicht genen,
die Kloner nicht klonen.
Die Herzverpflanzer nicht pflanzen,
die Schulkinder werden vom Schulbus mitgeschleift,
und die alten Leute kommen in der viel zu kurzen Grünphase nie heil über die Kreuzung –
wenn nicht Engel unterwegs sind,
rund um die Uhr
eine ganze friedenschaffende NATO-Flotte von Schutzengeln,
ganze Flugzeugträger voll Rettungs-Engeln
auf dem Ozean des ständigen, blödsinnigen Versagens alles Menschen gemachten.
Wer nicht an Engel glaubt, ist ein Vollidiot.
Er verweigert sich der menschlichen Erfahrung,
dass so wunderbar vieles gut geht,
dessen schlechtes Ende
gemäß rationalem Denken schon sicher schien;
dass der Mensch aus Situationen heil herauskommt, wo rationales Denken wahrscheinliches Schiefgehen erwarten müsste.
Es gibt für die Existenz der Engel eine viel breitere Beweisgrundlage als für vieles,
was der wissenschaftlich-technisch Verbildete als gewiss und selbstverständlich anzunehmen gewohnt ist.
Dass es Menschen gibt,
ist zweifelhaft,
wenn man sich die Menschen genauer anschaut.
Dass es Engel gibt, ist gar keine Frage.
Je genauer man sich die Welt anschaut, desto einleuchtender wird die Existenz der Engel.

 

Das erste Vorspiel

Titel : It’s well with my soul

Besetzung : Klavier ( Dahye Lee)
                    Schlagzeug ( Daesik Lee)


Das zweite Vorspiel

Titel : Nanta

Mitwirkenden : Daesik Lee, Hoyoung Yoo, Eunbee Lee, Dachan Kim, Mino Yoon, Taehyung Kang, Dahyun Kang


Das dritte Vorspiel

Titel : Milyangarirang ( Solo Stück )
Besetzung: Schlagzeug( Daesik Lee)



Das vierte Vorspiel
Titel : Amazing Grace

Besetzung :Klavier ( Dahye Lee)
                   Schlagzeug ( Daesik Lee)